Pressemitteilung vom 23. Februar 2017

Wirtschaftsstandort Aichach auf gutem Weg

Habermann und Kolb-Djoka zu Gast beim Vorstand der IHK-Regionalversammlung Aichach-Friedberg
Die Aichacher Unternehmen aus Produktion, Handel, Tourismus und Dienstleistungen machen zum überwiegenden Teil gute Geschäfte – mit positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und den kommunalen Haushalt. So lautete ein zentrales Ergebnis des Gesprächs von Bürgermeister Klaus Habermann und Stadträtin Kristina Kolb-Djoka mit dem Vorstand der IHK-Regionalversammlung Aichach-Friedberg in der Sparkasse Aichach-Schrobenhausen. Doch steht die heimische Wirtschaft auch vor großen Herausforderungen, wie Regionalvorsitzender Thomas Sixta feststellte: „Der Mangel an Fachkräften droht die positive Entwicklung zu hemmen und gerade der innerstädtische Handel sieht sich einem harten Wettbewerb durch den Online-Handel und den großflächigen Einzelhandel auf der grünen Wiese ausgesetzt.“
Der gesunde Mix oftmals noch inhabergeführter Handelsbetriebe, Gastronomen und Dienstleister im historischen Aichacher Zentrum ist ein wichtiger Standortvorteil, den Kunden schätzen und den es zu wahren gilt. „Dass sich Aichach wohltuend von vielen anderen Städten abhebt, in denen die überall gleichen Filialisten das Stadtbild prägen, liegt auch an der langfristigen Sortimentspolitik der Stadt“, so Sixta. Damit dies angesichts der Herausforderungen des Onlinehandels so bleiben kann, braucht es gemeinsame Konzepte hin zu einer auch digitalen Einkaufsstadt, ohne allerdings den eigenen Markenkern, die Regionalität und den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren. Dies gilt es auch bei den aktuellen Diskussionen rund um die anstehende Fortschreibung des Aichacher Einzelhandelsentwicklungskonzeptes zu berücksichtigen.
Wachsende Sorgen bereitet der Wirtschaft der zunehmende Mangel an Fachkräften, der bereits auf dem Ausbildungsmarkt beginnt. Umso wichtiger ist es die jungen Menschen in der Region zu halten und deren Berufswahl so optimal wie möglich zu begleiten – beispielsweise durch das Instrument der IHK-Schulpartnerschaften oder den Aichacher Berufsorientierungstag. Sixta: „Der beruflichen Ausbildung kommt eine unverändert hohe Bedeutung zu, wie das breite und attraktive Angebot der Aichacher Ausbildungsbetriebe unterstreicht. Hier können wir auch mit unserer hohen Arbeits- und Lebensqualität bei den jungen Menschen punkten. Denn im Vergleich zu den Konzernen bieten mittelständische Familienbetriebe in der Regel interessantere Arbeitsplätze mit einem vielfältigeren Verantwortungsbereich.“
Auf einem guten Weg ist die Stadt Aichach auch beim Ausbau ihrer Infrastruktur. So kommt die vierspurige Anbindung an die A 8 nicht nur dem interkommunalen Gewerbegebiet mit Dasing zu Gute, sondern auch den Unternehmen in der Kernstadt und den Ortsteilen. Gleiches gilt für den Breitbandausbau, den die Stadt Aichach konsequent vorantreibt – weil die Anforderungen deutlich gestiegen sind und weiter steigen werden. Lob von der Wirtschaft gab es abschließend auch für die mit viel Augenmaß gestaltete Steuerpolitik der Stadt. Dazu Sixta abschließend: „Die sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen zeigen, dass es weniger die Höhe des Hebesatzes selbst ist, die dem Stadthaushalt volle Kassen beschert. Vielmehr sind es die Unternehmenserträge, die auch dem Stadtsäckel zu Gute kommen. Aichach betreibt eine kluge, maßvolle Ansiedlungspolitik, stärkt seine Unternehmen und diese wiederum die Stadt. Dieses Miteinander ist der Schlüssel zum Erfolg und nicht das Drehen an der Steuerschraube.“

Auf dem Foto von links nach rechts: Regionalvorsitzender Thomas Sixta, Bürgermeister Klaus Habermann, Gastgeberin Birgit Cischek von der Sparkasse Aichach-Schrobenhausen, Stadträtin Kristina Kolb-Djoka und IHK-Vizepräsident Dieter Weidner
Ihr Ansprechpartner in der IHK Schwaben: Thomas Schörg
Regionalgeschäftsstelle Augsburg
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