Pressemitteilung vom 29. März 2017

Wirtschaftliche Dynamik Friedbergs erhalten

Eichmann und Resler zu Gast bei der IHK-Regionalversammlung Aichach-Friedberg

Die Friedberger Unternehmen aus Produktion, Handel, Tourismus und Dienstleistungen machen zum überwiegenden Teil gute Geschäfte – mit positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. So lautete ein wesentliches Ergebnis des Gesprächs von Bürgermeister Roland Eichmann und seines Wirtschaftsbeauftragten Peter Resler mit den in Friedberg ansässigen Mitgliedern der IHK-Regionalversammlung Aichach-Friedberg. Doch steht die heimische Wirtschaft auch vor großen Herausforderungen, wie Regionalvorsitzender Thomas Sixta im Golden Amber feststellte: „Der zunehmende Engpass an Gewerbe- und Wohnflächen, an Fachkräften und bedarfsgerechter Infrastruktur droht die positive Entwicklung zu hemmen. Hinzu kommt der sich stetig verschärfende Wettbewerb, der besonders den mittelständischen stationären Handel trifft.“
Der gesunde Mix aus inhabergeführten Handelsbetrieben, Gastronomen und Dienstleistern in unseren Städten ist ein wichtiger Standortvorteil, den die Kunden zu schätzen wissen. „Durch verschiedene Neuansiedlungen hat Friedberg in seiner Bedeutung als Handelsstandort einen Sprung nach vorne gemacht. Nun geht es darum auch die Innenstadt entlang ihrer eigenen Stärken zu entwickeln und die verschiedenen Standorte optimal miteinander zu verzahnen. Dies betrifft deren verkehrliche Erreichbarkeit ebenso, wie die Bereitstellung von ausreichendem Parkraum“, so IHK-Vizepräsident Dieter Weidner.
Wachsende Sorgen bereitet der Wirtschaft der zunehmende Mangel an Fachkräften, der bereits auf dem Ausbildungsmarkt beginnt. Umso wichtiger ist es die jungen Menschen in der Region zu halten und deren Berufswahl so optimal wie möglich zu begleiten – beispielsweise durch das Instrument der IHK-Schulpartnerschaften oder der Friedberger Job-Börse. Sixta: „Der beruflichen Ausbildung kommt eine unverändert hohe Bedeutung zu, wie das breite und attraktive Angebot der Friedberger Ausbildungsbetriebe unterstreicht.“ Ein großer Schritt in die richtige Richtung ist die nun auf den Weg gebrachte Busanbindung des Friedberger Businessparks, wie die Unternehmensvertreter einhellig feststellten, erleichtert diese doch unter anderem den teilweise noch minderjährigen Auszubildenden den Weg zum Betrieb.
Ebenfalls auf einem richtigen Weg ist Friedberg mit der geplanten Entwicklung zusätzlicher Gewerbe- und Wohnflächen. Gleiches gilt für den Breitbandausbau, den die Stadt schon in der Vergangenheit vorangetrieben hat – weil die Anforderungen deutlich gestiegen sind und weiter steigen werden. Lob von der Wirtschaft gab es auch für die mit viel Augenmaß gestaltete Steuerpolitik der Stadt. Dazu Sixta abschließend: „Die sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen zeigen, dass es weniger die Höhe des Hebesatzes selbst ist, die dem Stadthaushalt volle Kassen beschert. Vielmehr sind es die Erträge einer Vielzahl gesunder Unternehmen, die auch der Stadt zu Gute kommen. Friedberg stärkt seine Unternehmen und diese wiederum die Stadt. Dieses Miteinander ist der Schlüssel zum Erfolg und nicht das Drehen an der Steuerschraube.“

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Ingo Ederer, Peter Resler, Dieter Weidner, Roland Eichmann, Thomas Sixta, Rainer Kölbl, Wolfgang Hoffmann, Georg Wurzer, Christian Knieß

Ihr(e) Ansprechpartner(in) in der IHK Schwaben:
Thomas Schörg
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