Aus- und Weiterbildung

Das neue IHK-PrüfungsCenter

Der Startschuss fällt am 2. Februar 2017, da wird das neue IHK-PrüfungsCenter feierlich eröffnet. Auf einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern, verteilt auf drei Etagen, bietet es Prüfungsräume für mündliche, schriftliche und elektronische Prüfungen und Büros. Durch die neue räumliche Nähe kann die Zusammenarbeit zwischen den Prüfern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der IHK Schwaben, die die Prüfungen planen und organisieren, weiter optimiert werden. Technisch ist das PrüfungsCenter hervorragend ausgestattet und ermöglicht die Umsetzung von Prüfungen mit Einsatz modernster Technik. Möglich wurde das Projekt, weil die bisher anderweitig genutzten Flächen frei geworden sind. So war es der IHK Schwaben möglich, die Räume zu sanieren und das PrüfungsCenter einzurichten.
Impressionen aus dem neuen IHK-PrüfungsCenter

Prüfungsqualität auf höchstem Niveau
Bayerisch-Schwaben ist eine Bildungshochburg, das liegt am ungebrochenen Willen der Unternehmen zur Ausbildung und an der Förderung der Weiterbildung. Doch zur Sicherung der Fachkräftequalität gehört auch die optimale Organisation und Abwicklung von IHK-Prüfungen. Um die Prüfungsqualität auch künftig auf höchstem Niveau zu garantieren, hat die IHK-Vollversammlung beschlossen, am Hauptsitz der IHK Schwaben in Augsburg ein PrüfungsCenter entstehen zu lassen. Hier werden künftig viele der mündlichen Prüfungen aus Aus- und Weiterbildung im Wirtschaftsraum Augsburg gebündelt. Außerdem werden Räume für Prüferbesprechungen und für elektronische Prüfungen zur Verfügung stehen. Grund für den größeren Platzbedarf sind zunächst die gestiegenen Prüfungszahlen in den vergangenen zehn Jahren von 20.000 auf 26.000, aber auch die steigende Komplexität der Prüfungen. Gleichzeitig sinkt der Zeit- und Organisationsaufwand, wenn ehrenamtliche Prüfer und IHK-Mitarbeiter unter einem Dach zusammenarbeiten. Das PrüfungsCenter soll ein Leuchtturm sein, der auf die Bedeutung der beruflichen Bildung aufmerksam macht. Denn in Zeiten der Akademisierung muss in die Bildungsinfrastruktur investiert werden, auf welche der Mittelstand und die Familienunternehmen bauen.