Übertragungsnetzentgelt

Unterschriftenaktion beendet

Über 750 bayerisch-schwäbische Unternehmen haben sich mit Ihrer Unterschrift gegen die Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte ausgesprochen. Sie repräsentieren über 120.000 Arbeitnehmer im Regierungsbezirk, dies entspricht ca. 17,5 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Schwaben.
Herzlichen Dank an alle Unternehmen, die sich an unserer Unterschriftenaktion beteiligt haben!
Der deutsche Gesetzgeber plant die bundesweite Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte. Diese hätte für den Standort Schwaben, im Gegensatz zum Rest Bayerns, erhebliche Kostensteigerungen zur Folge. Betroffen sind alle Endverbraucher. Hintergründe und Informationen zur Kampagne der IHK Schwaben finde  Sie hier.
In der KW 25 haben sich einige Ministerpräsidenten nochmals an Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und um eine zügige Einigung im Rahmen des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes gebeten. Hauptbestandteil ist vor allem die Diskussion über die Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte. Entgegen aller Prognosen scheint eine Einigung nun doch noch in dieser Legislaturperiode möglich. Letzte Sitzungswoche und somit auch die letzte Möglichkeit in Berlin ist daher die
KW 26.
Im Lichte dieses raschen Vorstoßes ist auch die IHK Schwaben aktiv geworden, um die Position und die Interessen der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft zu vertreten:
  • Im Rahmen eines Wirtschaftsgespräches mit Frau Staatsministerin Ilse Aigner in Nördlingen, wurden die über 750 Unterschriftenkarten am 23. Juni 2017 übergeben. Ein damit verbundener Appell wurde an die Ministerin gerichtet und die Sondersituation Schwabens in Bayern unterstrichen.
  • Einige energieintensive bayerisch-schwäbische Unternehmen haben sich schriftlich an Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und die Betroffenheit Schwabens sowie die befrüchteten Mehrbelastungen thematisiert.
  • In der Samstagsausgabe der Augsburger Allgemeinen Zeitung vom 24. Juni 2017 spricht der stellvertretende Präsident Dr. Hartmut Wurster über die Mehrkosten der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft im Zuge der Netzentgeltangleichung und berichtet über die Unterschriftenaktion der IHK Schwaben.
Die IHK Schwaben wird sich auch weiterhin vehemment gegen die geplante Vereinheitlichung einsetzen und bis zu einer Entscheidung aus Berlin aktiv bleiben. Wir werden Sie selbstverständlich hierzug auf dem Laufenden halten und stehen für Ihre Fragen jederzeit sehr gerne zur Verfügung.