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LÄNDERSCHWERPUNKT

Arabischer Raum

Der arabische Raum - alle 22 Länder der Arabischen Liga mit über 330 Millionen Einwohnern - ist eine Region mit Bedeutung für die EU, Deutschland und auch Bayerisch-Schwaben. So haben beispielsweise schwäbische Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau, Medizintechnik, Kfz-Zulieferindustrie, der Bauwirtschaft oder Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen traditionelle und umfangreiche Handelsbeziehungen mit der arabischen Welt.

LÄNDERINFORMATION

Ägypten

Die Wirtschaft Ägyptens befindet sich in einem Transformationsprozess von einer gelenkten Staats- zu einer marktwirtschaftlich orientierten Wirtschaft. Der bilaterale Handel zwischen Bayern und Ägypten ist 2010 deutlich um 16,7% auf rund 800 Mio. Euro gestiegen. Die bayerischen Exporte nach Ägypten stiegen 2010 um 8,7% auf 426 Mio. Euro. Sie umfassten insbesondere Maschinen, Kfz-Teile, Elektronik/Elektrotechnik und Arzneimittel. Die bayerischen Importe aus Ägypten stiegen 2010 um 27,3% auf 377 Mio. Euro. mehr

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Algerien

Bayern importierte 2010 Waren im Wert von 20 Mio. Euro aus Algerien, zum größten Teil Erdöl und Mineralölerzeugnisse. Der Gesamtwert des bayerischen Exports lag 2010 bei 198 Mio. Euro. Die wichtigsten Ausfuhrgüter sind Maschinen, Fahrzeuge, sowie elektrotechnische und chemische Erzeugnisse. mehr

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Irak

Die traditionell engen Wirtschaftskontakte zwischen Deutschland und Irak können maßgeblich zum Wiederaufbau von Infrastruktur und wirtschaftlicher Grundversorgung beitragen - und haben insofern positive Auswirkungen auf die politische Stabilisierung des Landes. Darüber hinaus birgt der irakische Markt ein enormes Potential für die deutsche Wirtschaft. Ein besonderes Augenmerk legt die Bundesregierung auf die Reform des Berufsbildungssektors. mehr

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Marokko

Die bayerischen Exporte nach Marokko stiegen 2010 um 21,8% auf rund 226 Mio. Euro. Die marokkanischen Exporte nach Bayern betrugen 2010 61 Mio. Euro (+36,2%). Damit ist der bayerische Handelsbilanzüberschuss gegenüber Marokko auf 165 Mio. Euro angestiegen. Wichtigste bayerische Exportgüter nach Marokko waren PKW, LKW, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Aus Marokko bezog Bayern hauptsächlich Textilien, Schuhe und Nahrungsmittel. Besondere Chancen für bayerische Unternehmen bestehen in den Bereichen Infrastruktur und Verkehrssysteme, Energie einschließlich erneuerbare Energie, gewerbliche Dienstleistungen, Umwelt (Wasser, Müllentsorgung- und -vermeidung) und gehobene Wohnungsausstattungen. mehr

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Saudi-Arabien

Die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Saudi-Arabien sind freundschaftlich und spannungsfrei. Saudi-Arabien ist der zweitwichtigste Handelspartner Bayerns unter den arabischen Golfstaaten. 2010 stiegen die bayerischen Ausfuhren um 8,4% auf 724 Mio. Euro. mehr

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Tunesien

2010 erhöhten sich die bayerischen Einfuhren aus Tunesien um 39% (509 Mio. Euro). Hierbei handelt es sich vor allem um Importe von Agrarprodukten und Textilien. Die bayerischen Exporte nahmen im Jahr 2010 um 26,2% auf 233 Mio. Euro.Tunesien war 2010 der bedeutendste deutsche Exportpartner unter den Maghreb-Ländern. mehr

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Vereinigte Arabische Emirate

Mit über 876 Millionen Euro stiegen die bayerischen Exporte in die Vereinigten Arabischen Emirate um 12,4% an, damit bleiben sie die wichtigsten Abnehmer bayerischer Produkte in der gesamten arabischen Welt. mehr

DOKUMENT-NR. 70509

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