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FACHKRÄFTE BILDEN

Karrierewege in der Wirtschaft

Die Anforderungen an die Fachkräfte in den Unternehmen verändern sich und erfordern zum Teil auch andere und weitreichendere Qualifikationen als bisher. Im Zusammenspiel mit der derzeitigen demografischen Entwicklung wird dadurch der Begriff „Fachkräftesicherung“ zum TOP-Thema Nr. 1 in der Wirtschaft.

Gleichzeitig hat sich aber auch die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems verbessert – berufliche und akademische Bildung bieten heutzutage eine Vielfalt an Möglichkeiten. Umso wichtiger ist es Fachkräfte durch die richtigen Bildungsangebote zu gewinnen, zu halten und passgenau zu qualifizieren.

Die IHK Schwaben zeigt unter dem Titel „Fachkräfte bilden – aber wie?“ drei Strategien auf wie Bildungswege in Unternehmen aussehen können.

Gemeinsame Merkmale: berufsbegleitender bzw. dualer Charakter beste Aufstiegschancen und passgenaue Qualifizierung

Im Plan A wird Wissen anwendungsbezogen, mit modernen und berufsbegleitenden Praxisstudiengängen an berufserfahrene Fachkräfte weitergegeben. Die Teilnehmer erhalten IHK-Abschlüsse.

Im Plan B wird in berufsbegleitenden akademische Studiengängen auch Fachkräften ohne Abitur ermöglicht mit einem wissenschaftlichen Ansatz zu studieren und neben dem Beruf den akademischen Grad „Bachelor“ zu erlangen.

Im Plan C erwerben Schulabgänger mit (Fach-) Hochschulreife zeitgleich theoretisches Fachwissen an den Hochschulen und praktisches Know-how in ausbildenden Unternehmen. Je nach Modell erhalten sie die Doppelqualifikation Berufsabschluss und Bachelor oder nur den Bachelorabschluss.

Mit allen Strategien binden Unternehmen schon frühzeitig Personal mit firmenspezifischem Wissen und Fachkräfte erhalten Personalentwicklungsmöglichkeiten, die ihren Vorkenntnissen und beruflichen Karrierezielen entsprechen.

DOKUMENT-NR. 109270

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