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19. DEZEMBER 2011

Die IHK zum Jahreswechsel

Ein insgesamt gutes Jahr für den Wirtschaftsraum Augsburg
IHK-Vizepräsidenten ziehen zum Jahreswechsel positive Bilanz

Die Vorsitzenden der IHK-Regionalversammlungen Augsburg Stadt, Augsburg-Land und Aichach-Friedberg, Ernst Holme, Ulrich Humbaur und Herbert Scheel, zudem Vizepräsidenten der IHK Schwaben, geben einen Rück- und Ausblick für den Wirtschaftsraum Augsburg. Die Wirtschaftsvertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK) ziehen eine insgesamt positive Bilanz für 2011. „Über alle Branchen hinweg können wir zufrieden sein, die Geschäftslage wird als überwiegend positiv eingestuft“, so Humbaur. „Doch die Dynamik des Wachstums hat, wie leider zu erwarten war, etwas nachgelassen“, ergänzt Scheel. „Die hohen Kostensteigerungen machen den Unternehmen zu schaffen. Das gilt für Waren, Betriebsmitteln und beim Personal.“ Hart getroffen hat den Produktionsstandort Augsburg die Insolvenz von manroland. „In den letzten Tagen mehren sich allerdings die Zeichen, dass es für manroland auch in Augsburg weitergehen kann. Das ist nicht nur ein gutes Signal für die Auszubildenden und Mitarbeiter von manroland, sondern für die ganze Region“, stellt Holme fest.

Innovationskraft festigt den Produktionsstandort
Zentrales Thema der gemeinsamen Sitzung der drei IHK-Regionalversammlungen im Wirtschaftsraum Augsburg war im Herbst der AUGSBURG Innovationspark – ein Projekt, dessen Idee ursprünglich in produzierenden Unternehmen der Stadt und Region geboren wurde. Holme: „Wir können nicht billiger produzieren als unsere Wettbewerber in Asien. Also müssen wir besser, innovativer sein. Der AUGSBURG Innovationspark ist der Ort, an dem wir unsere Innovationskraft optimal bündeln können.“ Vier von zehn Arbeitsplätzen im Wirtschaftsraum Augsburg hängen an der Produktion. Trotz der enormen Bedeutung dieser Branche sieht Scheel den Nutzen des AUGSBURG Innovationsparks nicht ausschließlich bei der produktionsorientierten Wirtschaft. „Wir reden heute nicht mehr von einzelnen Produkten, sondern von hybriden Wertschöpfungsketten, an denen verschiedene Branchen partizipieren, beginnend von den unternehmensnahen Dienstleistungen über die Finanzwirtschaft bis hin zur Logistik. Indem wir die Innovationskraft unseres Produktionsstandortes stärken, stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer ganzen Region. „Die großen Automobilhersteller leisten sich einen regelrechten Wettlauf um den Werkstoff Carbon“, weiß Branchenkenner Humbaur zu berichten. „Wer an dieser Schlüsseltechnologie mitwirkt, der macht auch den Sprung zu modernen Antriebsformen der Zukunft mit. Wir sind also gut beraten, wenn wir den AUGSBURG Innovationspark - ebenso wie die Energiewende - als strategisches Projekt unserer ganzen Region interpretieren und auch leben.“

DOKUMENT-NR. 138777

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