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2,2 Millionen Euro für Faserverbundstoffe
(PDF, 34 KB) (Dokument-Nr.: 147946)
Stabiler, leichter, effizienter: 2,2 Millionen Euro für Faserverbundwerkstoffe
Bayerische Forschungsstiftung (BFS) fördert Projekte in Bayerisch-Schwaben
Ob Sie im Winterurlaub auf dem Snowboard die Pisten runter sausen, auf dem Rennrad unterwegs sind oder eine Partie Golf oder Tennis spielen: Sportartikel, die hohen Belastungen ausgesetzt werden und gleichzeitig leicht und stabil sein müssen, enthalten häufig carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK-Werkstoffe). Sie sind besonders fest, stabil wie Stahl und gleichzeitig leicht. Aus der Luft- und Raumfahrt, wie aus dem Rennsport, sind CFK-Werkstoffe nicht mehr weg zu denken. Auch im Automobilbau stehen sie kurz davor, in der Massenproduktion eingesetzt zu werden. CFK-Werkstoffe bieten auch ein großes Potential zur Anwendung für den Maschinenbau. In der Vergangenheit hat der Einsatz von CFK-Werkstoffen als schlichter Ersatz für Metall im Maschinenbau allerdings nicht immer die gewünschten Ergebnisse gebracht. Um das zu ändern hat die IHK Schwaben einen Forschungsverbund „CFK/Metall-Mischbauweisen im Maschinen- & Anlagenbau“ FORCiM3A) initiiert und konzipiert, der Partner aus Industrie und Forschung zusammenbringt. Eine Liste der Partner finden Sie im Anhang. Sie arbeiten in sieben Teilprojekten gemeinsam an Anwendungsmöglichkeiten von CFK im Maschinenbau- und Anlagenbau. Der Forschungsverbund wird vom Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) an der Universität Augsburg koordiniert. Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von 4,45 Millionen Euro. Rund die Hälfte kommt aus Fördergeldern der Bayerischen Forschungsstiftung, die andere Hälfte tragen die beteiligten Industriebetriebe. Eine Liste der Projektpartner finden Sie anbei. Die Unterstützung der Bayerischen Forschungsstiftung für FORCiM3A ist ein bedeutender Schritt für Wirtschaft und Wissenschaft in Bayerisch-Schwaben, wie Alexander Gundling, Leiter des IHK-Geschäftsfelds Innovation und Umwelt betont.
Ministerialrätin Dorothea Leonhardt, Geschäftsführerin der Bayerischen Forschungsstiftung überreichte anlässlich des Kick-off-Termins des Projektes im AMU den Fördermittelempfängern, vertreten durch Prof. Dr.-Ing. Klaus Drechsler, Fraunhofer Gesellschaft und TU München, Sprecher von FORCiM3A, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg und Dr. Markus Lang, Fa. Voith Composites GmbH, Sprecher von FORCiM3A, den offiziellen Zuwendungsbescheid.
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